Jahrgang 1953, studierte Literaturwissenschaft und Philosophie in Budapest. Er schlug eine wissenschaftliche Laufbahn als Soziologe ein und lehrte an der Universität. Nach der Wende war er als Staatsbeamter im Kultusministerium tätig und u.a. für das neue Kulturgesetz (1997) verantwortlich. Erfahrungen Staatsdiplomatie erwarb er als ehemaliger Kulturattaché der Ungarischen Botschaft in London, wo er als Gründungsdirektor das Ungarische Kulturzentrum leitete. Er schrieb seine Doktorarbeit (PhD) über Die Tragödie des Menschen, ein Drama von Imre Madách ("Der ungarische Faust"). Vor dem EU-Beitritt leitete er Fortbildungskurse über die EU in Ungarn und in Deutschland. Er war Organisator von sozialwissenschaftlichen Konferenzen und wirkte als Redakteur bei mehreren Monografien und Handbüchern mit. Zur Zeit unterrichtet er Kulturtheorie, Kulturmanagement und Europäische Studien auf der Eötvös Loránd Universität.