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Einen Monat lang über Ungarn zu recherchieren,
um ein Bild von dem Land in den deutschprachigen
Medien zu vermitteln - das hat zehn
Journalisten aus Deutschland, Österreich und
Südtirol (Italien) vom 14. September bis 14.
Oktober 2008 in Budapest am meisten beschäftigt.
Sie haben eine Rundreise in der Provinz (Szeged,
Hódmezővásárhely, Pécs und Umgebung) bzw. in der
direkten Nachbarschaft in Rumänien (Temesvár)
und in Serbien (Szabadka) gemacht, an einer
Reihe von Begegnungen in Budapest teilgenommen
und eine Arbeitswoche mit ungarischen Kollegen
verbracht. In 30 Tagen hatten sie 40 Termine im
Bereich Politik, Wirtschaft und Kultur. Eine
Basis, die groß genug war, um neue Einsichten zu
gewinnen und gute Geschichten für das
deutschsprachige Publikum zu finden. 2006/2007
gab es über 50 Veröffentlichungen von
Mediatandem-TeilnehmerInnen in den
deutschsprachigen Medien. Wir sind gespannt, wie
es 2008/2009 ausschaut.
Das
Stipendienprojekt Mediatandem Ungarn wurde schon
das zweite Mal in Zusammenarbeit der Bálint
György Journalisten Akademie mit der Robert
Bosch Stiftung durchgeführt. Die
Schirmherrschaft wurde von Dorothee Janeztke-Wenzel,
der Botschafterin der BR Deutschland in Ungarn
übernommen. Ein spezieller Dank soll an an
Magyar Turizmus Zrt für die Unterstützung der
Studienreise bzw. an sämtliche weiteren privaten-
und öffentlichen Mitwirkenden gehen, die das
Projekt ermöglicht haben. (Die Namen finden sie
auf der Subsite „Partner”).
Das Projekt
"Mediatandem Ungarn" richtet sich an
Journalisten und Fachjournalisten der
gedruckten Presse sowie des Fernseh-, Radio-,
und Internetbereichs, die für die MOE-Länder
besonderes Interesse zeigen. Es werden
hochmotivierte Fachleute mit einem Stipendium in
Höhe von € 1000 unterstützt, denen in
ihrer Praxis ständige Fortbildung wichtig ist
und die für die historisch-kulturellen
Gegebenheiten und Denkweisen der
mittelosteuropäischen Region offen sind.
Die Entstehung und das Konzept des Projekts "Mediantandem
Ungarn" ist mit anderen Medienprojekten der
Robert Bosch Stiftung, die zur Vernetzung
und zum Austausch von mittel- und
osteuropäischen Journalisten dienen, eng
verbunden. Vor allem sind die Programme
Medien - Mittler zwischen den Völkern und
Medientandem Polen zu erwähnen, die sich zum
Netzwerk Journalisten Ost-West
zusammengeschlossen haben. Das Netzwerk pflegt
Arbeitskontakte mit dem Verein
n-ost, der sich als Plattform für Vertretung
und Vermarktung mittel- und osteuropäischer
Berichterstattung in den deutschsprachigen
Ländern versteht.
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